Aktuelles

Freilandhühner

Jetzt ist es endlich so weit! Unsere Freilandhühner dürfen raus auf's Feld, jeden Tag im frischen Gras picken und umherfliegen. Die Eier verkaufen wir direkt an unserer Hofstelle. Alle Informationen dazu finden Sie hier.

Erntedank

Erntedank ist einer der wichtigsten Feiertage für uns Landwirte. Das Bild zeigt einen Teil des geschmückten Altars im Ulmer Münster, welchen die Württemberger Landfrauen mit viel Liebe hergerichtet haben. Über die Zeit konnten zwar gute Maschinen und Produktionsverfahren entwickelt werden, die dazu beigetrugen die Hungersnöte in Deutschland zu bekämpfen und sichere Lebensmittel zu prodzieren, aber dennoch brauchen unsere Pflanzen Wachstumsfaktoren, die sie nur von der Natur bekommen können. Ohne Wasser, ohne Licht, ohne Luft und ohne Wärme welche unsere Pflanzen erst zum Wachsen anregen, wäre an eine Ernte erst gar nicht zu denken. Somit sind wir dankbar, dass uns diese Wachstumsfaktoren jedes Jahr aufs Neue für unsere Nahrungsmittelproduktion zur Verfügung stehen und wir dadurch erst überhaupt eine Ernte einfahren können.

Einsteinmarathon

Auch dieses Jahr haben wir wieder das Weideglück Laufteam beim Einstein Marathon unterstützt. In der knappen dreiviertel Stunde auf der Strecke ging mir so einiges durch den Kopf: Nachdem die bayerische Landwirtschaft in diesem Jahr schon drei einschneidende Gesestzesänderungen innerhalb nur weniger Monate hinnehmen musste (Volksbegehren zum Artenschutz, Verschärfung der Düngeverordnung, Tierwohllabel und Einschränkung des Pflanzenschutzes) stellt sich abermals die Frage, ob die Landwirtschaft hier vor einem Abgrund oder Neubeginn steht. Das Wirtschaften mit der Natur gerät immer mehr ins Hintertreffen und stattdessen rückt das Wirtschaften nach Vorschriften und Gesetzen an die erste Stelle. Insbesondere im Ackerbau stellt sich die Frage, ob wir unsere Pflanzen zukünftig noch düngen dürfen, wenn die Pflanzen den Dünger brauchen und aufnehmen können oder wenn es die Stichtage unserer Gesetze und Verordnungen erlauben. Ein heutiger Landwirt muss schon zur Hälfte ein Jurist sein, um diese Vorschriften alle verstehen und befolgen zu können. Das ist insbesondere deshalb schade, weil heute fast jeder Hofnachfolger einen Meister-, Techniker- oder Hochschulabschluss hat und damit das Bildungsniveau unter den landwirtschafltichen Betriebsleitern so hoch wie noch nie ist. Planungssicherheit sucht ein deutscher Landwirt bei unseren Gesetzgebungsorganen der Landes- und Bundesebene ebenfalls seit längerem vergebens und wer heute einen neuen Stall baut kann nicht sicher sein, ob dieser in ein paar Jahren noch den gesetzlichen Anforderungen genügen wird. Und das, obwohl jeder neue Stall zu noch mehr Tier- und Menschenwohl beiträgt. Unser neuer Betriebszweig, welcher in drei Wochen an den Start gehen wird, wurde bereits in die Wege geleitet, als die Perspektiven noch besser waren. Aber wir sind gespannt: Vielleicht kommt er auch genau zur rechten Zeit und trifft den Zeitgeist unserer Gesellschaft auf den Kopf.

Blühstreifen auf den Feldern

Sind euch schon die Blühstreifen entlang unserer Maisfelder aufgefallen? Nachdem die bunten Blumen mittlerweile verblüht sind, sind nun die Sonnenblumen herangewachsen und haben zu blühen begonnen. Möchtet ihr auch mehr Farbe in die Landschaft bringen? Im nächsten Jahr suchen wir wieder Blühpaten, die uns das Anlegen vieler Blühstreifen ermöglichen.

Nachwuchs bei Frieda

Unser Huhn Frieda hat ihre Eier drei Wochen lang gut bewacht und gewärmt. Die ersten Küken sind bereits geschlüpft und erkunden die Umgebung. Besucher sind herzlich willkommen den Nachwuchs zu bestaunen.

Blühpaten gesucht!

Das Volksbegehren zur Erhaltung der Artenvielfalt hat gezeigt, dass das Interesse der Gesellschaft zur Erhaltung der Artenvielfalt von einer breiten Bevölkerungsschicht getragen wird. Das Unterschreiben für das Volksbegehren ist das eine, sich wirlkich für die Natur einzusetzen das andere. Für uns als Landwirtschaftlicher Betrieb ist eine umweltschonende Wirtschaftsweise das A und O, denn nur mit der Natur können wir unsere Produkte erzeugen und nicht gegen die Natur! Schon seit Jahren säen wir auch Blühstreifen um einen Teil unserer Maisäcker, um den Insekten Nahrung zu bieten und die Landschaft zu verschönern. Diesen Beitrag leisten wir aus eigener Tasche, ohne finanzielle Unterstützung von Seiten des Staates. Damit wir die Blühstreifen noch ausweiten können, benötigen wir Ihre Unterstützung! Mit 30 Euro können Sie eine Patenschaft für 15 Meter Blühstreifen übernehmen. Das entspricht ca. 43 Quadratmeter mit denen Sie aktiv einen Beitrag für die Insekten und die Natur leisten können. Sprechen Sie uns an!

Zwillingsgeburt

Vor kurzem hat unsere Kuh Neurose Zwillinge auf die Welt gebracht. Die zwei Kälbchen sind sehr lebhaft und wir haben sie auf den Namen Max und Moritz getauft.

Weihnachtsbaumverkauf der Wasserwacht Neu-Ulm

Auch in diesem Jahr veranstaltete die Wasserwacht Neu-Ulm ihren Weihnachtsbaumverkauf an unserer Hofstelle. Mit mehreren dutzend Helfern konnten bei Feuerwurst und Glühwein wieder viele Bäume an den Mann und an die Frau gebracht werden. Auch wenn es bei der Wasserwacht sonst eher nass zugeht, hatte der Wettergott ein Einsehen und behielt seinen Regen an diesem Tag für sich.

Was geschieht mit dem Erlös der Aktion?

Die Wasserwacht ist bei der Beschaffung ihrer Einsatzmittel und der Ausbildung ihrer Mitglieder oft auf sich allein gestellt. Um stets auf dem aktuellen Stand der Technik und des Wissens zu bleiben sind daher jedes Jahr Investitionen nötig, welche die Wasserwacht aus eigener Kraft stemmen muss. Der Erlös des Weihnachtsbaumverkaufs soll dazu beitragen, dass die Wasserwacht stets einsatzbereit ist, um im Notfall Leben retten zu können.

Junglandwirtetagung der Bayerischen Jungbauernschaft in Grainau

Am 1. Adventswochenende hat unser Betrieb wieder an der Junglandwirtetagung der Bayerischen Jungbauernschaft in Grainau teilgenommen. Referenten waren unter anderem die beiden Landwirte des Jahres 2017 und 2018, Georg Mayerhofer bzw. Tobias Ilg, die ihren Betrieb, sowie ihr Verständnis von Landwirtschaft und Gesellschaft vorstellten. Als Highlight der Tagung fand am letzten Tag ein Couchgespräch mit der Bayerischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber statt. Dabei ging es insbesondere über die Zukunft der bayerischen Landwirtschaft in Bezug auf die jährlich zunehmenden Vorschriften, Dokumentationspflichten und gesellschaftlichen Erwartungen. Zur Erleichterung aller legte die Ministerin großen Wert auf wissenschaftliche Studien und gesunden Menschenverstand anstatt ideologischer Ansätze.